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| Sri Manah Shiksha |
| Ursprung aller Inkarnationen |
Sri Raghunatha dasaRaghunatha Dasa GosvamiRaghunatha Dasa was one of the principal disciples of the Vaishnava saint, Chaitanya Mahaprabhu, the primary six of which were collectively known as the Six Goswamis of Vrindavan
Gosvamis - Sri Manah Shiksha
Das Buch handelt von Liebe zu Gott - genauer gesagt handelt es von Liebe zur Person KrishnaKṛṣṇaWörtl.: ›derjenige, der allanziehend ist‹; ein Name des Höchsten Herrn
. Warum bezeichnen wir Krishna als Gott? Die Antwort darauf ist einfach: Wir erkennen Krishna als Gott an, weil Er in allen Einzelheiten mit der Definition Gottes übereinstimmt. Der Name Krishna bedeutet der Allanziehende
und tatsächlich ist es Krishnas Natur, die auf alles und jeden anziehend zu wirken. Gemäß den Vedischen Schriften gibt es sechs Füllen, die wenn sie in einem Lebewesen sichtbar werden, anziehend wirken. Jemand ist anziehend, wenn er sehr schön ist, wenn er mächtig ist, wenn er reich, klug und berühmt ist und auch, wenn er von materiellen Dingen losgelöst ist.
Es gibt viele Menschen, von denen sich sagen lässt, sie seien schön, mächtig, reich, berühmt, weise oder entsagt, aber wo ist derjenige, der all diese Füllen in unbegrenztem Ausmaß offenbart? Das ist Gott. Und das ist Krishna.
Die VedenVedenWörtlich: ›Wissen‹; überlieferte heilige Schriften für die Menschheit, die das Wissen vom Absoluten und Relativen enthalten; sie dienen zur Vervollkommnung des Lebens
beschreiben Krishna als satyam, shivam und sundaram. Satyam bedeutet, dass Krishna nicht geboren wird und nicht stirbt: Er ist ewig und urerst. Krishna ist der ursprüngliche Gott, aber zugleich erscheint Er in verschiedenen Inkarnationen und wird mit verschiedenen Namen angerufen. Schließlich kann es nur einen Gott geben, nicht viele unabhängige Götter. Sundaram bedeutet, dass Krishna einzigartig schön ist, schöner als irgendjemand sonst.
Seine Form ist ewig die eines blühenden Jünglings und Sein Körper duftet lieblich. Manchmal steht Er in einer besonders anmutigen, dreifach geschwungenen Körperhaltung und setzt lächelnd eine Flöte an Seine Lippen, und bezaubert so die Bewohner Seines Reiches, der spirituellen Welt.
Wir Bewohner der materiellen Welt sind gleichfalls von Ihm bezaubert, jedoch indirekt, durch Seine verwirrende materielle Energie. Wir mögen die schönen Dinge, doch äußerer Schein alleine genügt uns nicht. Jemanden, der zwar äußerlich schön, aber innerlich ein schlechter Mensch ist, kann man nicht wirklich lieben. Krishna dagegen ist shivam, Glück bringend.
Man findet in Ihm alle guten und Glück bringenden Eigenschaften. Natürlich ist Er unbegrenzt mächtig, aber darüber hinaus ist Er auch endlos barmherzig, allwissend, schön und losgelöst, und wegen all dieser Eigenschaften ist Er überall berühmt.
Krishna ist also satyam (ewig), shivam (barmherzig) und sundaram (wunderschön). Alles existiert in Ihm, und darum kann Er jeden Wunsch erfüllen. Weil Ihn verschiedene Gottgeweihte in verschiedener Weise sehen wollen, erscheint Er in den unterschiedlichsten Manifestationen und Inkarnationen, zum Beispiel in der Form Nrshimhadevas. Nrshimhadeva ist Gott, aber Er erscheint mit dem Kopf eines Löwen und offenbart furchterregende Macht. Eine andere Inkarnation, Sri RamaRāmaŚrī Rāmacandra ist der älteste der vier Söhne von König Daśaratha. Er ist ein bedeutender Kṛṣṇa-avatāra, Seine Gefährtin in Sītā. Er ist die zentrale Figur des berühmten Epos Rāmāyaṇa.
, ist von herrlicher Gestalt, doch man kann mit Ihm nicht jede Art von Austausch kosten.
Jesus Christus ist mächtig und wird uns wie ein Vater beschützen, aber mit Ihm kann man nicht spielen, wie zwei Kinder miteinander spielen würden. Man kann Ihn auch nicht zum Ehemann nehmen. Nrshimhadeva gewährt ebenfalls Schutz, doch auch Ihn kann man nicht als Freund, oder Gemahl lieben, weil Seine Gestalt derart grausig und Furcht einflößend ist.
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